Ausgabe 2 | Juli 2013

Erfolgsfaktor faire Trennungskultur und aktive Outplacement-Beratung

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht turbulent zu in Deutschland, nicht nur beim Wetter. In der Drohnen-Affäre, in Obamas Datenspionage, in Unternehmen und bei der Fluthilfe, denn schließlich geht es darum, ob gewisse „Spielregeln“ auch eingehalten werden. Neuerdings rückt in diesem Zusammenhang der Begriff Compliance in den Vordergrund, ein Ausdruck aus der amerikanischen Finanzbranche, der die Einhaltung von Regeln in Bereichen mit hohem Risiko betraf.

Hierzulande versteht man unter Compliance die Summe der Maßnahmen, die ein rechtstreues und darüber hinaus freiwilliges Verhalten gewährleisten. Wer sich diesem verpflichtet fühlt, dürfte strenggenommen keine „krummen Sachen“ machen und müsste halten, was er verspricht. Das gilt für den amerikanischen Präsidenten ebenso wie für Wertpapierhändler, Unternehmer oder Versicherungsgesellschaften, denn schließlich sollte entgegengebrachtes Vertrauen nicht missbraucht werden. Gut also, wenn Compliance, das Einhalten der Gesetze und Regeln, ernst genommen wird.

Ob der Sommer die Spielregeln kennt und in diesem Jahr hält, was er verspricht? Nun, wir werden sehen…

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer!



      Thomas Hundertmark                    Manfred Bertschat

Inhalt

»  Editorial
   
» Erfolgsfaktor „Faire Trennungskultur“ und aktive Outplacement-Beratung
   
» Personalmeldungen
   
» Kurz berichtet
   
» Gewinnspiel
   
» Impressum

Erfolgsfaktor „Faire Trennungskultur“ und aktive Outplacement-Beratung

Rekrutierung und Entwicklung von qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einerseits und die sozialverträgliche Trennung von nicht mehr benötigtem Personal andererseits bilden die zwei Flügel eines modernen HR-Managements. Der bereits bestehende Fachkräftemangel wird sich durch die demografische Entwicklung noch verstärken, während eine „volatile“ Weltwirtschaft rasche Abbauprozesse bei Personalüberhang fordert.

Arbeitgeber werden von verbleibenden Beschäftigten und sich Bewerbenden zunehmend danach beurteilt, wie sozialverträglich sich Umstrukturierungsmaßnahmen gestalten und welche Trennungskultur im Unternehmen verankert ist. „Hire and Fire“-Konzepte oder auch reine Abfindungsmodelle sind nicht mehr zeitgemäß. Eine Trennungskultur, die diesen Namen auch verdient, ist heute vor allem fair.

Betroffene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erwarten in einem Trennungsprozess die Klärung existenzieller und vertraulicher Fragen zur finanziellen Absicherung und eine professionelle Begleitung bei der beruflichen Neuorientierung. Pauschale Aussagen geben hier nur wenig Sicherheit. Eine aktive Begleitung geht auf die komplexe Entscheidungssituation des Betroffenen mit konkreten und verbindlichen Analysen und Aussagen zu Arbeitgeberangeboten z.B. zur finanziellen Reichweite ein. Die so geschaffene Transparenz ist eine maßgebliche Voraussetzung für eine höhere Akzeptanz seitens der Betroffenen.

Die Entscheidung, das Arbeitgeberangebot anzunehmen, hängt auch von einem auf die Person zugeschnittenen Outplacement-Angebot ab, das auf folgende Aspekte eingeht: Trennungsbewältigung, Kompetenzanalyse, Veränderungsziele, Bewerbungsstrategie und neuer Job.
Mit einem Konzept, das Coaching und Jobsearch trennt, können sich Mandant/in und Outplacementberater und -beraterin auf die Entwicklung der Bewerbungsstrategie konzentrieren, während der Jobsearcher im Hintergrund die zum individuellen Suchprofil passenden Stellen liefert und Kontakte zu potenziellen neuen Arbeitgebern herstellt.

Auch nach Unterzeichnung eines neuen Arbeitsvertrags wird die Beratung fortgesetzt. Während der Probezeit erhält der Mandant/die Mandantin ein Coaching, um einen erfolgreichen Einstieg zu unterstützen. Sollte im Einzelfall die Probezeit einmal nicht bestanden werden, nimmt die Beratung die Suche nach beruflichen Alternativen wieder auf.

Die Erfahrung zeigt, dass mit dem Konzept eines aktiven Outplacements Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in aller Regel ihre persönlichen Veränderungsziele realisieren können und HR-Ziele mit hohem Einvernehmen erreicht werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Monika Kern-Brandt, Geschäftsführerin B&H Placement Personalberatung GmbH,
Tel.: 06032 92670-35, Email: m.kern-brandt@bertschat-hundertmark.de

nach oben ↑

Personalmeldungen

Neue Rentenexperten bei B&H

Rentenberaterin Brigitte Hartmann und Rentenberater Raphael Baumann sind seit 1. Juli 2013 neu im Team der Bertschat & Hundertmark Gruppe und für die Future Renten- und Vorsorgeberatung GmbH tätig. Brigitte Hartmann, Jahrgang 1958, Rentenberaterin ohne Einschränkung sowie registrierte Erlaubnisinhaberin für die Pflegeversicherung, ist künftig für Widerspruchsverfahren, Erwerbsminderungsrentenverfahren und Schwerbehindertenrecht zuständig.

Diplom-Sozialjurist Raphael Baumann, Jahrgang 1982, übernimmt für die B&H Gruppe Einzelmandate im Sozial- und Rentenrecht. Zu seinem Aufgabenfeld gehören neben der Beratung von Privat- und Firmenkunden die Sichtung von Rentenbescheiden sowie die Auswertung medizinischer Gutachten und Stellungnahmen.
Mit Hartmann und Baumann als ausgewiesene Experten im Rentenrecht baut B&H Future Renten- und Vorsorgeberatung GmbH ihre Kompetenzen am Standort Bad Nauheim weiter aus.

nach oben ↑

Kurz berichtet

Vorsicht Hitze!

Um es gleich vorweg zu sagen: Nein, das klassische „Hitzefrei“ gibt es für Arbeitnehmer immer noch nicht. Ebenso gibt es keine gesetzlichen Vorschriften über maximal zulässige Raumtemperaturen am Arbeitsplatz.

Die Raumtemperaturen am Arbeitsplatz müssen für Arbeitnehmer erträglich sein. Nach  Arbeitsschutzrichtlinie (ASR 3.5) soll die Raumtemperatur 26° nicht überschreiten. Bei Temperaturen zwischen 26° und 30° sollte der Arbeitgeber Mindestmaßnahmen zur Senkung der Temperatur zur Verfügung stellen wie z.B. zusätzliche Beschattung, Ventilation oder Klimatisierung.

Selbst bei Temperaturen von 30° und mehr darf weitergearbeitet werden. In diesem Fall hat der Arbeitgeber durch Arbeitplatzbegehungen weitere Schutzmaßnahmen zu ermitteln und umzusetzen. Das fängt bei kleinen Dingen an wie der Lockerung von Kleidervorschriften oder Bereitstellung von Trinkwasser und geht bis in organisatorische Strukturen, z.B. Einführung/ Änderung von Gleitzeitregelungen.

Keine Anlagen ins Fahrtenbuch

Der Bundesfinanzhof hat in seinem Urteil vom 01.03.2012 (Az.: VI R 33/10) entschieden, dass ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch zeitnah und in geschlossener Form geführt werden muss. Neben Datum und Fahrzielen sind auch die jeweils aufgesuchten Kunden/ Geschäftspartner einzeln und in zeitlicher Reihenfolge aufzuführen. Diese erforderlichen Mindestanforderungen können auch nicht durch anderweitige, nicht im Fahrtenbuch selbst enthaltene Auflistungen, z.B. Ausdrucke aus Terminkalendern oder handschriftliche Aufzeichnungen/ Listen ersetzt werden. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber diese Aufzeichnungen bestätigt oder selbst erstellt hat.

Frauen in Führungsposition verdienen zu wenig

Frauen in Führungspositionen haben hinsichtlich ihrer Bezahlung im Vergleich zu männlichen Kollegen das Nachsehen. Zwar steigt auch ihr Gehalt mit der Qualifikation, doch gleichzeitig nimmt der Rückstand gegenüber männlichen Kollegen zu. Der Abstand zwischen Frauen und Männern im Verdienst ist mit 22,4 Prozent am größten, wenn Beschäftigte in leitender Stellung verglichen werden. Bei ungelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind es im Durchschnitt 8,7 Prozent weniger, bei angelernten Beschäftigten und Fachkräften liegt der geschlechtsspezifische Gehaltsabstand zwischen diesen Werten. Das geht aus einer Auswertung von Daten einer Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes für das WSI GenderDatenPortal hervor.
Die Daten beziehen sich auf 2012. www.boeckler.de →

nach oben ↑

Gewinnspiel

Schützt vor Regen (zur Not auch vor zu viel Sonne), sieht gut aus und kommt zu Ihnen ins Haus, wenn Sie bei dem B&H Gewinnspiel mitmachen und die folgende Frage richtig beantworten:

Welche Trennungskultur in einem Unternehmen führt zu einer hohen Akzeptanz?“

» Klicken Sie hier!

nach oben ↑

Impressum

Redaktion: Susann Barczikowski, Manfred Bertschat
Für allgemeine Informationen: redaktion@bertschat-hundertmark.de
Bildnachweise: Fliegende Schirme 52291249 © studio - Fotolia.com, Am Strand 528955 © strandperle, Schirm Gewinn © Von Lilienfeld
» ausführliche Angaben

Newsletter abbestellen:
Falls Sie diesen Service zukünftig nicht mehr wünschen und Sie sich abmelden möchten oder unwissentlich angemeldet worden sind, klicken Sie bitte nachfolgenden Link und Sie werden automatisch abgemeldet:
» DIESEN NEWSLETTER ABBESTELLEN

Bertschat & Hundertmark Gruppe, Lessingstrasse 10, 61231 Bad Nauheim
Tel.Nr.: 06032-9267022, Fax.Nr.: 06032-9267099,
www.bertschat-hundertmark.de, info@bertschat-hundertmark.de