Ausgabe 2 | Juni2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Baden allein genügt nicht, man muss auch mal das Wasser wechseln.“
Der Unternehmer Paul Schnitker (1927-2013) formulierte ganz unkompliziert, was sich noch heute gut auf die Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt übertragen lässt.

Die neue Arbeitswelt wird digitaler, jünger und vielfältiger werden. Fangen wir bei der Vielfalt an. Der Deutsche Diversity Tag am heutigen 7. Juni ruft Unternehmen dazu auf, die Vielfalt der Beschäftigten unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Herkunft, Alter, Behinderung, Weltanschauung oder sexueller Orientierung wertzuschätzen. Dies betrifft auch die vielfältigen Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner.

Die digitale Veränderung schreitet voran. Arbeitsplätze werden stärker vernetzt und Arbeitszeiten flexibler. Verantwortliche können diesen Trend  hinsichtlich der Personalentwicklung und neuen Arbeitsmodellen nutzen.

Und schließlich die Generation Y, die Digital Natives. Laut Studien wollen sie Karriere machen, aber nicht um jeden Preis. Wichtig sind ihnen Auszeiten, um Kinder großzuziehen, Angehörige zu pflegen oder den Partner zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen klares Badewasser!


Thomas Hundertmark                  Manfred Bertschat

Inhalt

»  Editorial
   
» Save the Date!
   
» Nachlese zum
DGFP-Kongress
   
» STUDIE
Frauen haben es schwerer - obwohl sie besser sind
   
» STEUER Erwerbsminderungsrente: Konsequenzen bei rückwirkender Bewilligung
   
» Buchtipp
   
» Gewinnspiel
   
» Impressum

Save the Date!

B&H am 30.6 und 1.7. in Berlin


personalmanagementkongress.de

Personalplanung im Takt
B&H ist Partner des Personalmanagement Kongresses in Berlin

Der 7. Personalmanagement Kongress in Berlin lädt ein zu einem Erfahrungsaustausch „Passion - HR: Taktgeber und Schrittmacher“. Rund 1300 Personalverantwortliche aus 750 teilnehmenden Unternehmen haben an beiden Kongresstagen (30.6. und 1. Juli) Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Strategien der Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Als Referenten stehen Führungspersönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen zur Verfügung.

Die B&H Gruppe, Partner des Personalmanagement Kongresses, freut sich auf Ihren Besuch. Als Gesprächspartner zu den Themen faire Trennungskultur und kritische Erfolgsfaktoren bei Personalumbau-Maßnahmen sowie „Silent Restructuring“ über kostenoptimierte Vorruhestandsmodelle erwarten Sie: Manfred Bertschat, Thomas Hundertmark, Jens Grosser und Gabriele Petry.

Der Veranstalter des Kongresses ist der Bundesverband der Personalmanager (BPM), der Themen wie Führungskräfte- und Personalentwicklung, Arbeitsrecht, Employer Branding, Rekrutierung, Mitarbeiterführung und internationales HR-Management in den Diskurs bringt.

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Nachlese zum DGFP-Kongress

Flexibles Arbeiten im digitalen Zeitalter

Personalmanager müssen sich den Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen stellen
„Flexibilität, Big Data und multikulturell“ - lauteten die zentralen Begriffe des diesjährigen DGFP Kongresses „Zukunft. Blicke. HR-Antworten auf die Arbeitswelt von morgen“ in Berlin. Die Bertschat & Hundertmark Gruppe, erneut Premium-Sponsor der Fachtagung für Personalmanagement, stellte neue Vorruhestandsmodelle vor. Hier weiterlesen →

Ruhestandsmodelle „versüßen“ Trennungsbotschaften

Die demografische Entwicklung zeigt, dass in den nächsten Jahren für eine Vielzahl von älteren Beschäftigten eine betriebliche Ruhestandslösung in Frage kommen wird. Für Unternehmen ist dies ein probates Mittel, den Personalüberhang elegant zu reduzieren oder eine strukturelle Verjüngung herbeizuführen. Zugleich können Personalkosten deutlich gesenkt werden. Bittere Trennungsbotschaften lassen sich mit guten finanziellen und sozial ausgewogenen Ruhestandslösungen „versüßen“. Hier weiterlesen →

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STUDIE

Frauen haben es schwerer - obwohl sie besser sind

Frauen müssen noch immer härter arbeiten als Männer, um in Führungspositionen zu kommen, obwohl sie oft besser sind. Dies zeigt eine Studie von Ökonomen der Technischen Universität München (TUM) und der University of Hong Kong. Untersucht wurde, warum Unternehmen mit weiblichen Vertretern in Vorstand und Aufsichtsrat an der Börse höher bewertet werden, Frauen es aber trotz Quote immer noch schwerer haben, diese Positionen zu besetzen. Die Forscher fanden heraus, dass die Frauenquote den Aufstieg der besten Frauen sogar verhindert. Einbezogen wurde der Frauenanteil der Vorstände und Aufsichtsräte in verschiedenen Ländern, in den es von 1998-2010 keine Quote gab: Dieser betrug drei Prozent in Japan, acht Prozent in den USA, aber 20 Prozent auf den Philippinen. In Ländern, in denen es Frauen besonders schwer hatten, eine Führungsposition zu erreichen, waren die Kursverluste bei ihrem Ausscheiden größer. Hier wirke der harte Auswahlprozess: Die Frauen müssten deutlich bessere Leistungen zeigen als ihre männlichen Kollegen. Die Studie zeigte auch, dass nach plötzlichem Ausscheiden von Managerinnen der Aktienkurs durchschnittlich um zwei Prozent fiel. Ersetzte man eine Frau durch einen Mann, sank der Kurs sogar um drei Prozent. Verließ dagegen ein Mann das Unternehmen, behielten die Aktien ihren Wert.

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STEUER

Erwerbsminderungsrente: Konsequenzen bei rückwirkender Bewilligung

Gesetzliche Krankenkassen zahlen während einer länger andauernden Krankheit Krankengeld. Im Falle einer Erwerbsminderung, wird die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bewilligt. Dies gilt rückwirkend ab Eintritt des Versicherungsfalles. Diese Rente ersetzt das erhaltene Krankengeld, wobei ein Teilbetrag der Rente nicht an den Versicherten ausgezahlt wird, sondern als Erstattung an die Krankenkasse geht.

Das BFH (AZ XR 30/14) hat Regelungen zur Besteuerung von rückwirkenden Bewilligungen von Erwerbsminderungsrenten vorgegeben.

Das gezahlte Krankengeld ist in Höhe des Erstattungsanspruchs als Erwerbsminderungsrente mit dem Besteuerungsanteil zu versteuern. Dies geschieht mit dem Besteuerungsanteil, wie er für das Bewilligungsjahr maßgeblich ist. Nicht maßgebend ist das Jahr, in dem die rückwirkende Zahlung der Rente erfolgt.

Steuerfrei bleibt nur der Differenzbetrag zwischen dem ursprüngliche gezahlten Krankengeld und dem Erstattungsbetrag und unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Soweit über die Verrechnung hinaus rückwirkend eine Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, handelt es sich um eine Rentennachzahlung, die im Jahr der Zahlung zu versteuern ist, aber mit dem Besteuerungsanteil des Jahres der Bewilligung.

Bestandskräftige Steuerbescheide sind wegen eines rückwirkenden Ereignisses nach § 175 Abs. 1 Nr. AO zu ändern.

Vardis Anezakis, A & H Finance Steuerberatungsgesellschaft mbH

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Buchtipp

Die Zukunft ist weiblich

In der Arbeitswelt von morgen ist weibliches Gespür gefragt. Dies weiß Christiane Funken, Soziologieprofessorin der TU Berlin. In ihrem Buch „Sheconomy“ weist die Autorin darauf hin, dass die Arbeitswelt aufgrund von Digitalisierung und Globalisierung neue Berufsbilder und neue Jobs braucht. Gefragt seien künftig Eigenschaften, die besonders auf Frauen zuträfen:
Selbstorganisation, Integrationsfähigkeit und psychologisches Gespür. Frauen könnten unter diesem Gesichtspunkt Karriere machen und Macht wagen, heißt es. Grundlage des Buches sind empirische Studien zur derzeitigen Situation von Frauen in verschiedenen Unternehmen. Dabei ist Funken auf Frustration und Resignation der weiblichen Beschäftigten gestoßen. Nun sei es an der Zeit, dass Frauen ihre Chancen nutzten und die sich verändernde Arbeitswelt mit gestalteten.

Christiane Funken: „Sheconomy - Warum die Zukunft der Arbeitswelt weiblich ist“, C. Bertelsmann Verlag, 17,99 €.

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Gewinnspiel

Tauchen Sie ab mit Musik!

Sie können einen wasserdichten Mini Bluetooth 4.0 Lautsprecher gewinnen, wenn Sie bei unserem B&H Gewinnspiel mitmachen und bis zum 14. Juni 2016 die folgende Frage beantworten:

„An welchem Kongress nimmt B&H als Partner teil?“

» Klicken Sie hier!

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Impressum

Redaktion: Susann Barczikowski, Manfred Bertschat
Für allgemeine Informationen: redaktion@bertschat-hundertmark.de
Bildnachweise: #45995580 - Quietscheentchen02 © Urheber: Björn Wylezich - Fotolia.com
» ausführliche Angaben

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Bertschat & Hundertmark Gruppe, Lessingstrasse 10, 61231 Bad Nauheim
Tel.Nr.: 06032-9267022, Fax.Nr.: 06032-9267099,
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