Ausgabe 2 | Juni2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

drei Fragen beschäftigen uns zum Jahresende: Bleiben die Renten sicher, was bringt die Rentenreform und welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen zur Gestaltung von Vorruhestandsmodellen? Zugegeben, das mag auf den ersten Blick nicht ganz zu der vorweihnachtlichen Stimmung passen.

Umfragen zufolge verbinden die meisten Menschen (61 Prozent) mit der Weihnachtszeit vor allem Glühwein und Spekulatius. Aber auch die Sehnsucht nach Vertrautem und der Wunsch, das Weihnachtsfest mit der Familie zu verbringen, stehen für viele hoch im Kurs. Zu den häufigsten Gaben unter dem Weihnachtsbaum zählen Gutscheine und Bücher. Doch was das Schenken anbelangt sind sich alle einig, dass Geben schöner ist als Nehmen.

Mit dem Thema Vorruhestand assoziieren die meisten Deutschen, endlich mehr Zeit für Hobby, Reisen und die Familie zu haben. Über die Hälfte schätzt die Freiheit, sich ihre Zeit frei einteilen zu können. Schön, wenn dies dann auch beizeiten gelingt.

Übrigens: Mit uns wäre der Weihnachtsmann schon längst im Ruhestand!

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Thomas Hundertmark                  Manfred Bertschat

Inhalt

»  Editorial
   
» Vorruhestand
   
» RENTE
Flexibel und lohnend
   
» BAG-URTEILE:
Gehalt auch bei Reha und Vorsorgekur,
Diskriminierung und Eignung des Bewerbers
   
» NEU im Experten-Team
   
» Gewinnspiel
   
» Impressum

Vorruhestand

Ruhestandslösungen für „ältere“ Beschäftigte – attraktiv für Arbeitgeber und Arbeitnehmer!

Die demografische Entwicklung zeigt, dass in den nächsten Jahren eine Vielzahl von älteren Beschäftigten (Altersgruppe ab 55 bzw. 58) für eine betriebliche Ruhestandslösung infrage kommen wird. Beide Seiten - Arbeitgeber und Beschäftigte - können von einer sozial ausgewogenen Vorruhestandslösung profitieren.

Gegenüber den „üblichen“ Vorruhestandsregelungen (z.B. einer ATZ-Regelung) lassen sich für Arbeitgeber Kostenvorteile über den Überbrückungszeitraum von bis zu 30 Prozent realisieren. In vielen Fällen der sonst üblichen "Nichtbeschäftigung" liegen die Kostenvorteile deutlich darüber.
Für Arbeitnehmer kann der Absicherungsgrad des bisherigen Nettoeinkommens je nach Ausstattung der Altersregelung bis zu 90 Prozent des bisherigen monatlichen Nettogehaltes liegen. Gleichzeitig lassen derartige Lösungen Raum für eine neue Lebensplanung.

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RENTE

Flexibel und lohnend

Neues Rentengesetz löst Altersteilzeit ab und bringt Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Das neue Flexirentengesetz umfasst mehrere Regelungen, um ein längeres  Arbeiten im Alter zu fördern. Die starren Hinzuverdienstgrenzen werden durch  eine kalenderjährliche Hinzuverdienstgrenze von 6.300 € abgelöst. Liegt der Hinzuverdienst darüber, wird er zu 40 Prozent auf die Altersrente angerechnet. Zu beachten ist allerdings eine Kappungsgrenze. Diese wird aus dem höchsten Arbeitsverdienst der letzten 15 Jahre berechnet.
Arbeitgeber haben mit Einführung der Flexirente die Möglichkeit, fachqualifizierte benötigte Arbeitnehmer länger im Betrieb zu halten und die Option zu eröffnen, gleitend aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Da der Arbeitnehmer Rentenabschläge durch das vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben in Kauf nehmen muss, kann er eine solche Rentenminderung durch Einzahlung von Beiträgen ausgleichen. Hier ist der Arbeitgeber gefragt, diese Teilrentenmodelle attraktiv zu gestalten, durch mögliche Einzahlung von Rentenbeiträgen für eine garantierte attraktive Teilrente mit Teilzeitoption zu sorgen.

Ausführlichere Informationen  zur Flexirente finden Sie auf www.diebesterente.de.
Weitere Fragen beantworten wir auch gerne persönlich. Rufen Sie uns an!

Olesja Jäger, Assessorin Jur. B&H Future GmbH, 06032 92670-46
E-Mail: o.jaeger@bertschat-hundertmark.de

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BAG-Urteile

Gehalt auch bei Reha und Vorsorgekur

Arbeitnehmer haben nicht nur im Krankheitsfall einen Anspruch auf Fortzahlung des Lohnes. Auch während einer medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation ist der Arbeitgeber zu Entgeltzahlungen verpflichtet. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn die Maßnahme vom Träger der Sozialversicherung oder der Krankenkasse bewilligt wurde und in einer entsprechenden Einrichtung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation durchgeführt wird. Gibt eine Krankenkasse nur einen Zuschuss für eine "urlaubsähnliche" Anordnung, besteht kein Anspruch auf eine Lohnfortzahlung. Dies stellte das Bundesarbeitsgericht (BAG, Aktenzeichen 5 AZR 298/15) fest.

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Diskriminierung und Eignung des Bewerbers

Stellenbewerber können auch dann benachteiligt werden, wenn sie für eine Stelle objektiv nicht geeignet sind.

Wer sich als Frau im Alter von 60 Jahren auf eine Stellenausschreibung bewirbt, mit der ein Unternehmen einen "jungen und dynamischen Vertriebsleiter" sucht, wird sich über eine Absage kaum wundern. Denn dass ältere Bewerber ebenso wenig willkommen sind wie weibliche, ergibt sich aus dem Text der Ausschreibung.

Nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) konnten in solchen Fällen aber nur solche Bewerber bzw. Bewerberinnen als benachteiligt angesehen werden, die für die ausgeschriebene Stelle objektiv geeignet waren. Andernfalls, so die bisherige Linie des BAG, waren sie mit erfolgreicheren Mitbewerbern nicht "vergleichbar" im Sinne von § 3 Abs.1 und 2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und daher von vornherein nicht diskriminiert.
Dies hat das BAG in einem aktuellen Grundsatzurteil festgestellt (BAG Aktenzeichen 8 AZR 470/14).

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Neu im Experten-Team

Thomas Herrmann



... ist seit November 2016 für die B&H Future GmbH als Sozialversicherungsfachangestellter tätig. Durch seine Ausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, seine Tätigkeit bei der AOK Bayern als Privatkundensachbearbeiter und zuletzt beim Sozialverband VdK Bayern ist Herr Herrmann für die Beratung unserer Mandanten im Sozialrecht, insbesondere Renten-, Krankenversicherung-, Schwerbehinderten- und Arbeitslosenversicherung spezialisiert.

Telefon: 06032 92670-313
E-Mail: t.herrmann@bertschat-hundertmark.de

Dr. Hans-Joachim Teipel



... ist seit Oktober 2016 für die B&H Placement GmbH als Mitarbeiter im Bereich Marketing & Sales tätig. Bevor Herr Teipel zu B&H nach Bad Nauheim wechselte, hatte er kundenbezogene Positionen im Dienstleistungssektor inne. Im Vertriebsteam wird Herr Teipel die Marktpräsenz von B&H weiter erhöhen. Daneben ist er für die Durchführung von Marktanalysen zuständig.

Telefon: 06032 92670-14
E-Mail: hj.teipel@bertschat-hundertmark.de

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Gewinnspiel

Sehnsuchtsorte 2017

Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel bieten sich an, über neue Ziele nachzudenken. Die Bertschat & Hundertmark Gruppe verlost 5 GEO Saison, Sehnsuchtsorte 2017 Posterkalender, wenn Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen und bis zum 30. Dezember die folgende Frage richtig beantworten:

"Welche Modelle berät Bertschat & Hundertmark aktuell in Unternehmen?"

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Impressum

Redaktion: Susann Barczikowski, Manfred Bertschat
Für allgemeine Informationen: redaktion@bertschat-hundertmark.de
Bildnachweise: Father Christmas sits under a parasol on the beach © Urheber: moodboard - Fotolia.com,
GEO: Sehnsuchtsorte 2017 Posterkalender
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