Sehr geehrte Damen und Herren,

der Mai ist gekommen! Der fünfte Monat im Jahr steht im Zeichen des Wachstums und der Veränderung, glaubt man der überlieferten Mythologie. Die Natur hat Hochkonjunktur. Es grünt und blüht überall. Auch die Wirtschaft bleibt ungebrochen im Aufschwung und boomt. Aber wir alle erleben tagtäglich die Veränderungen in der Arbeitswelt.

Digitalisierung auf der einen Seite, technischer Fortschritt auf der anderen und der demografische Wandel fordern zu neuen Überlegungen heraus. Roboter arbeiten schon jetzt Hand in Hand mit Kollegen aus Fleisch und Blut und Data Science – das Generieren von Wissen aus Datenbanken – kann schnell und zuverlässig Lösungen in betriebswirtschaftlichen Fragen bringen. Um mithalten zu können, müssen Mitarbeiter Kompetenzen aufbauen. Ein lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind gefragt. Nicht jeder ist in der Lage, diesen Weg mitzugehen. Insbesondere ältere Mitarbeiter sind diesen Herausforderungen nicht immer gewachsen. Personalverantwortliche sollten dies erkennen und neue Perspektiven schaffen. Für die Gruppe der altgedienten, wertgeschätzten Beschäftigten gilt es, neben vielseitigen Personalentwicklungsinstrumenten sozialverträgliche Ausstiegsmodelle zu finden. Arbeitgeber können durch neue Vorruhestandsmodelle Kostensenkungspotenziale heben und Arbeitnehmer finanziell abgesichert den "dritten Lebensweg" frühzeitiger gehen.

Wir wünschen Ihnen einen ausgewogenen Monat Mai!


Thomas Hundertmark                  Manfred Bertschat

Inhalt

»  Editorial
   
» Flexible Lösungen für den Vorruhestand
   
» Trennungsmanagement mit glücklichem Ausgang
   
» Neu im Experten-Team
   
» Rubriken
   
» Gewinnspiel
   
» Impressum

Flexible Lösungen für den Vorruhestand

Die Herausforderungen für Unternehmen sind vielfältig. Die zunehmende Technisierung eröffnet neue Geschäftschancen und Geschäftsmodelle. Der personelle Wandel ist bereits heute schon Realität. Der Anteil der Beschäftigten in der Produktion nimmt rasant ab. Zunehmend sind technische Berufe (IT-Technik, Roboting etc.) gefragt. Schätzungen zu Folge sind rund acht Millionen Arbeitsplätze durch die Umstellung auf Industrie 4.0 betroffen. Nur ein Teil der durch den technischen Wandel entfallenden Arbeitsplätze kann durch neue Berufsfelder aufgefangen werden.

Gleichzeitig machen sich die Auswirkungen der Demografie bemerkbar. Rund 40 Prozent der Unternehmen betrifft das Thema der "alternden Belegschaft". Mehr als sechs Millionen Beschäftigte erreichen in den nächsten fünf bis acht Jahren ein vorruhestandsfähiges Alter. Zeit für Unternehmen, jetzt über Vorruhestandsmodelle nachzudenken und den erforderlichen Personalumbau mit geringeren Personalzahlen durch Angebote zum Vorruhestand elegant zu erreichen.

Unsere Erfahrung aus der Beratung von Unternehmen und Beschäftigten zeigt, dass beide Seiten von einer durch Spezialisten ausgearbeiteten Regelung profitieren können. Vorruhestandsregelungen rechnen sich dann für beide Seiten. Deutliche Kostensenkungen für den Arbeitgeber und eine gute finanzielle Absicherung der Beschäftigten sind keine Gegensätze.

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Trennungsmanagement mit glücklichem Ausgang

B&H Personalmanagement Kongress 2017
29. + 30. Juni in Berlin

B&H lädt Sie zu einem Erfahrungsaustausch mit Dr. Andrzejewski ein. Wann?
Donnerstag, 29. Juni, 10.30 - 11.30
Uhr

Dr. Laurenz Andrzejewski begleitet seit 1989 Unternehmen in Veränderungs- und Trennungsprozessen. Der Autor des Standardwerkes "Trennungs-Kultur und Mitarbeiterbindung" (4. Auflage 2015) gilt als "Deutschlands Trennungspapst" und wurde aufgrund seiner Methoden und Lösungen für Professionalität, Fairness und Respekt mehrfach ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Bertschat & Hundertmark Akademie (Bad Nauheim) gibt der Experte Impulse für ein Trennungsmanagement mit "Happy End".

An beiden Kongresstagen stehen Ihnen darüber hinaus Gabriele Petry, Jens Grosser und Dr. Hans-Joachim Teipel als Gesprächspartner an unserem Messestand zur Verfügung.

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Neu im Experten-Team

Torsten Walla


… hat seit April 2017 die Funktion "Leiter Produktion" für die B&H Unternehmensgruppe übernommen. Torsten Walla blickt auf eine 15-jährige Tätigkeit als Arbeitsrechtler und Syndikusrechtsanwalt in verschiedenen internationalen Unternehmen zurück. Von Anfang an zählten Themen wie der Personalum/-abbau, Unternehmensumstrukturierungen und die Beratung von Führungskräften mit zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten. Ein besonderer Fokus bildeten dabei kollektivarbeitsrechtliche und datenschutzrechtliche Fragestellungen. Als Datenschutzbeauftragter ist Herr Walla bereits seit 2014 für die B&H Gruppe tätig.

Herr Walla wird als "Leiter Produktion" die operative und rechtliche Umsetzung der Projekte und internen Prozesse verantworten. Neben der Schnittstelle zwischen den B&H Gesellschaften Future und Finance übernimmt er darüber hinaus die Leitung des B&H CompetenceCenters und koordiniert die projektbezogenen, fachlichen Anforderungen mit den Kunden.

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Rubriken

Frauen arbeiten 77 Tage umsonst

Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf einen Stundenlohn von 20,71 Euro kamen. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst arbeiten werden. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Weitere Informationen zur Berechnung des Gender Pay Gap unter: www.equalpayday.de

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Deutscher Diversity-Tag: Vielfalt in Unternehmen

Am 30. Mai 2017 findet der Deutsche Diversity-Tag zum 5. Mal statt. Zahlreiche Aktionen stehen auf dem Programm. Auch Ihr Unternehmen kann sich aktiv beteiligen: Zeigen Sie Bewusstsein für Vielfalt und melden Sie sich an. Weitere Informationen: www.charta-der-vielfalt.de

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Steuerersparnis bei Krankheit

Ausgaben für das Privatleben sind steuerlich betrachtet Privatsache. Allerdings gibt es Ausnahmen, die so genannte außergewöhnliche Belastung. Außergewöhnliche Kosten entstehen in außergewöhnlichen Lebenssituationen, zum Beispiel bei einer Scheidung oder einer schweren Krankheit. Als außergewöhnliche Belastungen werden steuerrechtlich Aufwendungen definiert, die – im Vergleich mit der Mehrheit der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichem Familienstand – zwangsläufig  entstehen, notwendig, angemessen und zugleich außergewöhnlich sind und daher eine Belastung darstellen. Dazu gehört auch, dass das Finanzamt automatisch einen Eigenanteil abzieht. Diese so genannte zumutbare Belastung muss der Steuerzahler selbst tragen. Erst, wenn diese überschritten ist, können Ausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Eine zumutbare Belastung richtet sich nach der Höhe der Gesamteinkünfte und der familiären Situation. Die Zumutbarkeitsgrenze wird in drei Stufen nach einem bestimmten Prozentsatz des Gesamtbetrags der Einkünfte bemessen: Stufe eins gilt für Einkommen bis 15.340 Euro, Stufe zwei für Einkommen von 15.341 Euro bis 51.130 Euro und Stufe drei für Einkommen über 51.130 Euro. Je nach Familienstand und Kinderzahl müssen Steuerpflichtige ein bis sieben Prozent ihres Einkommens selber tragen. Das heißt, bei einem zusammen veranlagten Ehepaar mit einem oder zwei Kindern liegt der Eigenanteil in Stufe eins bei zwei Prozent, in Stufe zwei bei drei und in Stufe drei bei vier Prozent.

Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass nur noch der Teil des Gesamtbetrags der Einkünfte, der den im Gesetz genannten Stufengrenzbetrag übersteigt, mit dem jeweils höheren Prozentsatz belastet wird: Bis zur Summe von 15.340 Euro werden also nur zwei Prozent veranschlagt, für die Summe zwischen 15.341 und 51.130 Euro nur drei Prozent. In dem Fall erhöhten sich die zu berücksichtigenden Krankheitskosten damit um 664 Euro. (Az. :VI R 75/14)

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Gewinnspiel

Foto-Powerbank

Die Bertschat & Hundertmark Gruppe verlost eine praktische Powerbank. Diese kommt per Post zu Ihnen nach Hause, wenn Sie bei unserer Verlosung als Gewinner/in gezogen werden und bis zum 15. Mai die folgende Frage richtig beantworten:

"Zu welchem Kongress erwartet B&H Dr. Laurenz Andrzejewski?"

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Impressum

Redaktion: Susann Barczikowski, Manfred Bertschat
Für allgemeine Informationen: redaktion@bertschat-hundertmark.de
Bildnachweise: team © Urheber: vege - Fotolia.com
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